Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| 91059AB | Mommsen, Theodor. Römische Geschichte. 4. Bd. Wien, Krieg 1954. Gr.-8°. 3 Bll., S. 9-43(1) (= S. 90-121(4)). OBrosch. m. DSch. (minimal berieben u. Rücken minimal ausgeblichen).
Nach dem Erscheinen des Textes 1877 in der ZS Hermes [Bd. XIII, S. 90-105 (No. 761) u. S. 106-121 (No. 762)], lies Mommsen einen Sonderdruck in 100 Exemplaren drucken. Vorliegender Neudruck wurde hergestellt zur Erinnerung an den 50. Todestag Mommsens in 675 Abzügen, hier Nr. 464. Schlagwörter: Geschichte, Klassische Literatur |
22,-- | ![]() |
| 91061AB | Munkepunke (d.i. Alfred Richard Meyer). Gefrorene Musik. Architekten. Anekdoten um Rossius-Rhyn herum. Mit Vor- u. Nachwort v. Carl Bulcke u. 48 Sinnbildern des 18. Jahrhunderts. Berlin, Kranich 1943. 71(1) S. Illustr. OBrosch. (minimal berieben u. ganz gering lichtrandig).
Erste Ausgabe. Wilp./G. 104. – Mit einer 8-zeiligen Widmung v. Alfred Richard Meyer an Theo Voigt, datiert 25.8.1943 bezugnehmend auf die Bombadierung (23./24.8.1943) v. Berlin. – Papierbedingt gebräunt. Schlagwörter: Literatur 20.Jhd., Literatur illustriert, Widmungsexemplare |
40,-- | ![]() |
| 91062AB | Gedankenfreiheit – Collins, Anthony) [Und:] (Crousaz, Jean Pierre de). Discours sur la Liberté de Penser, et de Raisonner sur les Matieres les plus importantes. Ecrit à l’ocasion de l’acroissement d’une Nouvelle Secte d’ Esprits Forts. Ou de Gens qui pensent Librement. Traduit de l’Anglois, Seconde Edition révue & corrigée. Und: Examen du Traité de la Liberté de Penser. 2 Bde. (in 1 Bd.). London, [Und:] Amsterdam, ohne Verlag [Und:] L’Honoré & Chatelain 1717. [Und:] 1718. Kl.-8°. XVI, 261(1) S. u. 3 Bll., 202 S. Ldr. d. Zt. m. reicher Rverg. (minimal berieben u. bestoßen, Leder mit sehr zarten Beschabungen, Vorderdeckel mit kl. Fehlstelle im Ldr.-Bezug).
Frühe Auseinandersetzung mit der Gedankenfreiheit. – Ad.I: Der Autor Anthony Collins (1676-1729), einer der einflussreichsten Freidenker Englands, zählt zu den Frühaufklärern. Eine für sein Denken prägende Begegnung war die Freundschaft mit John Locke, die 1703 begann und bis zu Lockes Tod im folgenden Jahr andauerte. Locke schätzte Collins’ intellektuelle Fähigkeit derart, dass er ihn als seinen „würdigen Nachfolger“ bezeichnete und ihm die Verwaltung seines philosophischen Nachlasses anvertraute. – Sein bekanntestes Werk, „A Discourse of Free-Thinking“ (1713), formulierte eine grundlegende Verteidigung des freien Denkens in religiösen Fragen. Collins argumentierte, dass angesichts der Vielzahl widersprüchlicher religiöser Überzeugungen jeder Mensch das Recht und die Pflicht habe, seinen Verstand zur kritischen Prüfung religiöser Wahrheitsansprüche einzusetzen. – Auf dem europäischen Kontinent – besonders in Frankreich – fanden Collins’ Werke breite Beachtung. Seine Argumente zum Determinismus beeinflussten Voltaire, und die französischen Materialisten um Paul Henri Thiry d’Holbach griffen seine religionskritischen und materialistischen Ideen auf. Sein Discourse on Free-thinking wurde bereits 1714 von Hendrik Scheurleer und Jean Rousset de Missy ins Französische übersetzt, hier die 2. Auflage von 1717.
Schlagwörter: Philosophie |
400,-- | ![]() |
| 91063AB | Brockes, B(arthold). H(einrichs). Verdeutschte Grund-Sätze der Welt-Weisheit, des Herrn Abts Genest (4 Bücher), nebst verschiedenen eigenen theils Physicalischen theils Moralischen Gedichten, als des Irdischen Vergnügens in Gott Dritter Theil; zum Druck befördert v. Joh. George Hamann. Mit gest. Frontispiz, Titel mit in rot-schwarz-Druck u. gest. kl. Vignette. Hamburg, König u. Richter 1728. Frontispiz, Titel-Bl., 6 Bll., 704 S., 2 Bll. (Register). Perg. d. Zt. m. RSch. (minimal berieben u. bestoßen, leicht fleckig).
Goedeke III, 342, 42, 3. Dünnhaupt 821 1.III.1. – Erste Ausgabe des dritten Teils der monumentalen Werksammlung Irdisches Vergnügen in Gott, hier hrsg. vom Onkel des „Magnus im Norden“. Entsprechend stammt die auf den 30. September 1728 datierte Vorrede von Hamann und nicht, wie bei Dünnhaupt angegeben, von C.F. Weichmann. Brockes’ Übersetzung ist parallel zum Originaltext von Genest gedruckt. Am Schluß eine Reihe von Gedichten, die als Brockes’ eigene Werke ausgegeben werden. Das Frontispiz v. Caspar Fritzsch zeigt Adam unter den Tieren des Paradieses. Die 4 Bücher v. Genest mit je 4 versch. Anfangs-Vignetten (bei der Übersetzung, sich wiederholend) u. 8 gleichen Schluß-Vignetten. Die Brockes-Gedichte mit Anfangs-Vignetten u. 13 größeren Schluß-Vignetten. Titel mit Besitzer-Stempel des Berliner Literaturwissenschaftlers Julius Petersen (1878-1941). – Papierbedingt minimal gebräunt u. die letzten Bll. minimal wasserrandig, sonst aber sehr gutes Exemplar.
Schlagwörter: Literatur 18.Jhd. |
400,-- | ![]() |
| 91065AB | Necker, Jacques). Sur la Législation et le Commerce des Grains. Seconde Édition. Paris, Pissot 1775. 2 w. Bll., Titel-Bl., VI, 275(1) S. 2 w. Bll. (es fehlen 8 Seiten). Ldr. d. Zt. m. reicher Rverg. (leicht berieben u. bestoßen, hinteres ob. Außengelenk mit kl. Fehlstelle, gering aufgebogen).
Zweite Auflage im Jahre der Erstausgabe. In der selteneren Druck-Variante mit 275 Seiten. Nicht beigebunden hier ist die Lage V (S. 153-160), die in Fotokopie beiliegt. – Eines der Hauptwerke Neckers, gegen die Physiokraten gerichtet. – J. Necker (1732-1804), Genfer Bankier und Finanzminister unter Ludwig XVI., war „vom 29.Juni 1777 bis zum 19. Mai 1781 Generaldirektor der Finanzen, directeur général des finances. Er versuchte die Finanzen wieder in geregelte Bahnen zu lenken, indem er die taille (Kopfsteuer) gleichmäßiger verteilte, den vingtième d’industrie abschaffte und monts de piété (gemeinnützige Pfandleihe) einrichtete. Seine wichtigste finanzielle Maßnahme war jedoch der Versuch, die französischen Schulden sowie die Einführung von Jahresrenten unter Bürgschaft durch den Staat zu finanzieren“ (Wikipedia). – Necker ist übrigens der Vater der Madame de Stael. – Papierbedingt leicht gebräunt, teils ganz minimal fleckig, mit Tinten-Anstreichungen u. -Anmerkungen, Titel mit kl. Notiz, Namen u. gelöschtem Namen.
Schlagwörter: Finanzwesen, Varia, Wirtschaft |
150,-- | ![]() |
| 91066AB | Fichte, Johann Gottlieb). Versuch einer Critik aller Offenbarung. Mit gest. Titelvignette von J.W. M[eil]. Königsberg, Hartungsche Buchhandlung 1792. 1 Bl., 182 S. Ppbd. d. Zt. m. handschriftl. RSch. (leicht berieben u. bestoßen, RSch. m. kl. Fehlstelle u. nicht mehr leserlich).
Erste Ausgabe von Fichtes Erstling! Baumgartner-Jacobs 2 alpha x. Meyer 227. Goed.V, 8, 1. Dorn, Meil 118. – Eine der 4 von Meyer aufgeführten Varianten der ersten Ausgabe, hier mit Titelvignette, Ort und Drucker, jedoch ohne Verfasser und Vorrede. Die Variante mit eingedrucktem Verfassernamen scheint jedoch eine der späteren Varianten zu sein, denn zunächst nahm man an, dass das anonyme Werk von Kant stammte, was so auch Fichtes Ruhm begründete. Fichte, der in Leipzig einem Studenten in Privatunterricht Kant näher bringen wollte, reiste 1791 „nach Königsberg und suchte Kant auf, dem er die in 5 Wochen niedergeschriebene Abhandlung ‚Versuch einer Kritik (sic) aller Offenbarung‘ statt einer Empfehlung vorlegte. F. erwarb sich mit ihr schnell das Wohlwollen Kants, der ihre Drucklegung vermittelte. Der Verleger unterließ, wie er später behauptete, aus Versehen die Angabe des Autorennamens auf dem Titel, strich auch die Vorrede, ohne F. davon zu unterrichten. Die Folge war, daß das Werk allgemein (…) für eine Schrift Kants gehalten wurde. Kant klärte sogleich in einer für F. ehrenvollen Richtigstellung den Sachverhalt; F. wurde dadurch plötzlich ein berühmter Mann.“ (Ziegenfuß I, 3929 f.). – Titel etwas angeschmutzt, beidseitig u. 3 weitere Bll. am Schluß mit kl. Bibl.-Stempeln. Exlibris von Graf zu Dohna-Finckenstein.
Schlagwörter: Philosophie |
1.500,-- | ![]() |
| 91067AB | Goeckingk, (Leopold Friedrich Günther von) (Hrsg.). Lieder zweier Liebenden. Neue, verbesserte und vermehrte Auflage. Mit gest. Titelvignette. Leipzig, Weidmanns Erben und Reich. 1779. Kl.-8°. 160 S. HLdr. d. Zt. m. rot. RSch. u. verg. Rückenfileten (minimal bestoßen).
Erste Ausgabe der erweiterten Neuausgabe. Goedeke IV 1, 970, 7. Wilp./G. 8. Die erste Ausgabe war 2 Jahre zuvor anonym erschienen. – „Seine Lieder zweier Liebenden, die damals, weil ein wirkliches Verhältnis zu Grunde lag, Teilnahme erregten, sind bei aller Sinnlichkeit innerlich kalt und nüchtern“. (Goed.). – Ohne die weiteren vier Vignetten v. Crusius, die bei Rümann 342 angegeben sind und die laut Hayn/Got. „reizend“ sind. – Mit dem handschriftlichen Besitzvermerk unter dem Druckvermerk von J(ohann). A(rnold). Günther (1755-1805), Jurist und Senator in Hamburg, der selbst zahllose, meist anonyme kleinere Schriften verfasste. Arnolds 8200 Bände umfassende Bibliothek, die testamentarisch der Patriotischen Bibliothek vermacht worden war, ist 1842 beim Hamburger Brand zum großen Teil vernichtet worden.
Schlagwörter: Literatur 18.Jhd. |
150,-- | ![]() |
| 91069AB | Rivail, Aymar du. Civilis historiae Iuris, sive in XII. Tab. Leges commentariorum libri quinq; iam denuo diligenter recogniti. Historia item Iuris Pont. liber singularis. Mit großer, figürlicher Holzschnittbordüre auf dem Titel. Moguntiae (Mainz), Schöffer 1530. Kl.-8°. (15,5 x 9,5 cm). 8 Bll., 351(1) S. Perg. d. Zt. unter Verwendung eines Pergamentmakulaturblattes des 15. Jahrhunderts (stärker wurmlöchrig sowie mit kleinen Fehlstellen).
VD 16, D 3047. Adams R 594. Cartier 204. Nicht im BM STC. – Frühe Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien zwar bereits 1515, bekannt wurde sie aber erst durch den Mainzer Druck von 1527. Der französische Rechtshistoriker Aymarus Rivallius (um 1490 – vor 1560) gilt als Begründer der Rechtsgeschichte. Mit diesem Werk, das erstmals der Wiedergewinnung des römischen Zwölftafelgesetzes gewidmet war, begründete Aymar du Rivail das neue Wissenschaftsgebiet der Geschichte nicht nur des Römischen Rechts, sondern des Rechts überhaupt. – Vorderes Innengelenk angebrochen, mit zahlreichen Wurmlöchern (den Innenteil jedoch kaum berührend), Titelblatt mit zahlreichen zeitgenössischen handschriftlichen Notizen, auf dem Vorsatz Exlibris von Franc. com. a. Thun-Hohenstein, Tetschen. Trotz der beschriebenen Mängel hübsches Exemplar.
Schlagwörter: Alte Drucke, Jura |
900,-- | ![]() |
| 91070AB | Simplicissimus. Illustrierte Wochenschrift. 18.Jahrgang (April 1913 bis März 1914). München, Simplicissimus 1913-1914. 896 S. HLn. d. Zt. (berieben, bestoßen, mit Abschabungen u. Fehlstellen im Bezugspapier, unteres vorderes Außengelenk angeplatzt).
Vollständiger Jahrgang! – Mit den wunderbaren Illustrationen von Th.Th. Heine, Gulbransson, Karl Arnold u.a. und mit zahllosen Erstveröffentlichungen von H. Hesse, Altenberg, Tucholsky, Lasker-Schüler u.a. – Papierbedingt leicht gebräunt, teils minimal fleckig u. wenige Bll. mit minimalen Randläsuren, da die Lagen etwas gelockert sind. Die einzelnen Lieferungen waren vor der Bindung quer geknickt.
Schlagwörter: Literatur 20.Jhd., Literatur illustriert, Satire, Zeitschriften |
150,-- | ![]() |
| 91072AB | Rhein – Lange, Ludwig. Der Rhein und die Rheinlande von Mainz bis Köln dargestellt in (102 u. gest. Titel) malerischen Original-Ansichten und in Stahl gestochen von Johann Poppel im Vereine mit Deutschlands bekanntesten Stahlstechern. Mit einem historisch-topographischen Text begleitet. Darmstadt u. Wiesbaden, Gustav Georg Lange 1846. Gr.-8°. 346(4) S. Neueres HLn. (älterer mont. R.-Teil mit verblasster Rverg.).
Vgl. Engelmann 826. – Bd.2 des in 3 Abteilungen erschienenen großen Rhein-Werkes. (Bd.1 behandelt den Rhein von den Quellen bis Mainz, Bd.3 von Köln bis zum Meer). – Gestochener Titel minimal angestaubt, ganz wenige Bll. sehr gering stockfleckig, Tafeln papierbedingt teils minimal gebräunt u. wenige Tafeln im w. Rand minimal fingerfleckig, Name auf Vorsatz v. alter Hand. Insgesamt gutes Exemplar.
Schlagwörter: Deutschland, Original-Graphik, Reise, Rhein |
400,-- | ![]() |
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Einträge 5821–5830 von 6077
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