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Literatur 18.Jhd.

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90259AB Götz, Johann Nikolas. Vermischte Gedichte. 2 Teile in 1 Bd. Mit 2 gest. Frontispiz u. 2 gest. Titeln. Wien und Prag, Franz Haas 1805. XIV, 15-230 S, 5 nn. Bll. u. 396 (recte 296) S., 4 nn. Bll. Ppbd. d. Zt. m. RSch. (Kanten etwas bestoßen, Kapitale leicht abgerieben).

Vgl. Goed. IV 1, 91, 9. – Ursprünglich 1785 von Karl Wilhelm Ramler herausgegeben. – Der aus Worms stammende Theologe Götz (1721-1781) wirkte als Prediger und Pfarrer, zuletzt als Superintendent in Winterburg. Die vorliegenden Gedichte sind laut Goedecke meist von Ramler bearbeitet. Während der Studienzeit in Halle bildete Götz zusammen mit Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Johann Peter Uz und Paul Jakob Rudnick einen Dichterkreis. „Gemeinsam mit Uz übersetzte er die Anakreon zugeschriebenen Oden aus dem Griechischen, die zunächst fehlerhaft, 1760 schließlich in der lange Zeit vorbildlichen Ausgabe „Die Gedichte Anakreons und der Sappho Oden“ anonym erschienen.“ (DBE, 4, 70). Götz publizierte meist anonym, vornehmlich seine erotische Lyrik, vor auch hier vorliegend einiges enthalten ist. – Titelblätter jeweils mit Bibl.-Stempel, vord. Innengelenk angebrochen, sonst gutes Exemplar.

Abbildung vorhanden

Schlagwörter: Literatur 18.Jhd., Literatur 19.Jhd.

150,--  Bestellen
86915AB Jacobi – Ittner, J.A. v.) Leben Joh. Georg Jacobi’s. Von einem Freunde (= Bd.8). Vorgeb. Bd. 7. (v. 8). Zürich, Orell, Füßli 1819 u. 1822. Kl.-8°. 1 Bl., 256 S. u. 2 Bll., IV, 189(1) S. HLdr. d. Zt. m. verg. RSch. u. Rverg. (leicht berieben u. bestoßen).

Erst 1822 erschien der Biographie-Band von J.A. Ittner (1754-1825). – Der Schriftsteller Johann Georg Jacobi (1740-1814) war ab 1766 Professor für Philosophie in Halle, dort lernte er Wieland u. Gleim kennen. 1774 gründete er in Düsseldorf die Zeitschrift ‚Iris‘, zu der Goethe Beiträge lieferte. (vgl. DBE 5, 274 f.). Die Gedichte und Prosa Jacobis wurden später „tiefer und wahr, wozu die Berührung mit Goethe wirksam beitrug. Manche seiner Lieder sind Goethe untergeschoben worden, und eines von ihnen hielt Goethe selbst für sein Eigentum.“ (Goed.). – Bd. 8 leicht stockfleckig.

Schlagwörter: Literatur 18.Jhd.

80,--  Bestellen
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