• Antiquariat Daniel Osthoff
  • Antiquariat Daniel Osthoff
  • Antiquariat Daniel Osthoff
  • Antiquariat Daniel Osthoff
  • Antiquariat Daniel Osthoff
  • Antiquariat Daniel Osthoff

Literatur 20.Jhd.

Die Liste enthält 1316 Einträge. Suchergebnisse löschen und Gesamtbestand anzeigen.

No.
 
Beschreibung
Gesamte Buchaufnahme
Preis
EUR
15416AB Dauthendey, Max. Sun. Drama. Sehnsucht. Drama. Bln., Haase (1895) Gr.-8°. 60 S., 2 Bll. OBrosch.

Erste Ausgabe. Osthoff 69. Wilp./G. 4. – Zu dem Drama Sehnsucht schreibt Dauthendey in seinen Erinnerungen: „Ich wollte ein Drama schreiben, in welchem kein Mensch auftreten sollte … Nur einzelne Menschenstimmen und Menschenchöre und Musik hinter der Bühne sollten die Verwandlungen begleiten.“ (GA 1, S.440) – Sehr selten!

Schlagwörter: Literatur, Literatur 20.Jhd.

60,--  Bestellen
35259AB Dauthendey, Max. Sun. Drama. Sehnsucht. Drama. Bln., Haase (1895) Gr.-8°. 60 S., 2 Bll. OBrosch. (etwas geknickt u. leicht wasserrandig).

Erste Ausgabe. Osthoff 69. Wilp./G. 4. – Zu dem Drama Sehnsucht schreibt Dauthendey in seinen Erinnerungen: „Ich wollte ein Drama schreiben, in welchem kein Mensch auftreten sollte … Nur einzelne Menschenstimmen und Menschenchöre und Musik hinter der Bühne sollten die Verwandlungen begleiten.“ (GA 1, S.440) – Sehr selten!

Schlagwörter: Literatur, Literatur 20.Jhd.

50,--  Bestellen
83285AB Dauthendey, Max. Zwölf Gedichte. (Mit 12 Orig.-Lithographien von Karl Krauskopf). Berlin, Fritz Gurlitt (1921). 4°. 28 S. OBrosch. (Seidenpapier) in Orig.-Schuber (die Broschur an den Kanten etwas berieben, u. im Rücken mit einem kl. Löchlein, vom silbern bezogenen Schuber nur die Deckel und der Rücken vorhanden).

Osthoff 78. Rodenberg 396. – „Bruno Krauskopf hat die vorstehenden zwölf Gedichte Dauthendeys als dritten Band der Sammlung ‚Das geschriebene Buch‘ im Jahre 1920 geschrieben und zwölf Original-Lithographien dazu gezeichnet. Es wurden 100 Exemplare auf der Gurlitt-Presse (A Royall) abgezogen, vom Künstler auf jedem Graphikblatt signiert und in der Art der Blockbücher in Seide gebunden.“ (Davon gab es auch 20 kolorierte Exemplare). Nicht numeriert. – Die Gedichtüberschriften lauten: Geliebte, Die Mondsichel, Ich steh geblendet, Ging Dir nach im Wind, Die Lust des einen muss die Not des andern stillen, Nachtstürme reiten die Bäume, Im Mondschloß, Jetzt sind die gelben Blätter gezählt, Ein Nebel kam über die Brücke gegangen, Mondmusikanten, Es schreien Stimmen nachts, Jetzt ist es endlos still umher.

Abbildung vorhanden

Schlagwörter: Literatur 20.Jhd., Literatur illustriert, Original-Graphik, Pressendrucke

1.200,--  Bestellen
90603AB Dauthendey, Max (1867 – 1918). Das Lied der Weltfestlichkeit. Mit 2 Ornamenten von Anny Richter. Tosari (Ost-Java) 1917-1918 (recte 1918). 4 Bll., 117(1) S. OBrosch. (minimal berieben, angestaubt, lichtrandig u. fleckig, Rücken leicht gebräunt, Kapitale mit ganz minimalen Läsuren).

Erste Ausgabe. Osthoff 43. Wilp./G. 40. – Eines von 250 Exemplaren, hier nicht nummeriert. – Aus Dauthendeys Sicht sein wichtigstes Werk: „Es ist, glaube ich, das größte gedankliche Lied, das seit langer Zeit für die Menschheit geschrieben wurde. (…) Wenn ich nun nichts mehr schreiben würde, so könnte dies Lied gut als die Krone meiner Arbeit gelten. (…) Alles, was ich im Gedankengut [seine Autobiographie] an festlicher Weltanschauung in Prosa niederschrieb, habe ich nun viel besser, viel reicher, viel gedrängter und klarer und schöner im Lied vom inneren Auge gesagt.“ (Dauth., Mich ruft Dein Bild, Briefe an seine Frau S. 435). Den ersten Teil schrieb Dauthendey im Frühjahr 1917, den 2. Teil beendete er am 5. Juli 1918. Das Erscheinen seiner „Lebensarbeit“ erlebte er nicht mehr, er starb am 29.8.1918. Trotz seines „Gotteserlebnis“ im Juli1917 ist dieses Buch die Summe seiner weniger christlichen „Weltreligion“. – Papierbedingt leicht gebräunt, sonst aber sehr sauber. – Vorsatz mit 3-zeiliger handschriftlicher Zueignung von Annie Dauthendey (im April 1944).

Abbildung vorhanden

Schlagwörter: Literatur 20.Jhd.

350,--  Bestellen
90600AB Dauthendey, Max (1867 – 1918). I. Die Schwarze Sonne. II. Phallus. Mexico, Jens (1897). 4°. 1 nn Bl., 43 num., 2 nn Bll. Etwas späterer Leder-Einband mit verg. Deckelfileten u. Rückentitel von E.A. Enders, Leipzig, mit eingebundenem vorderem OU. (gering berieben).

Erste Ausgabe. Osthoff 64. Wilp/G. 6. – In nur 100 Exemplaren bei Dauthendeys Mexico-Aufenthalt 1897 erschienen. „In dieser Dichtung wollte ich im Gegensatz zur freudigen Sonne, die Sonne des Leides darstellen. (… ) (Hier) dichtete ich zum erstenmal in Binnenreimen, wobei ich, um das Echo des Wanderns auszudrücken, die Reimworte mitten in die Zeilen stellte, um so die im Takt schreitenden Schritte der Wandernden ertönen zu lassen. (…) Auch dieses Epos, obwohl ich es später – noch vor zwei Jahren (1910 bei Rowohlt in 120 Ex.) – in einer Neuauflage erschienen ließ, zähle ich unter die Entwicklungsschriften meiner Dichterlehrjahre“. (Dauth., Ges. Werke I, S. 554 ff.). – Nur die Vorderseiten bedruckt, wie bei Ultra-Violett und den Reliquien. – Mit seinen Binnenreimen könnte man fast an einen 80 Jahre zu frühen Rap denken. – Von diesen in Mexico gedruckten Exemplaren dürfte nur ein kleinerer Teil wieder nach Europa gelangt sein. – Außerordentlich seltenes Buch, zumal in einem solch schönen Einband!

Abbildung vorhanden

Schlagwörter: Literatur 20.Jhd.

1.200,--  Bestellen
90601AB Dauthendey, Max (1867 – 1918). Josa Gerth. Roman. Dresden und Leipzig, Pierson (1893). VIII, 185(1) S. Geblümter OPbd. m. verg. Rücken- u. Deckeltitel (gering fleckig).

Einzige Ausgabe. Osthoff 37. Wilp.G. 1. – Erstlingswerk! – In Josa Gerth, Dauthendeys erstem Roman, spiegelt sich vor allem seine neue Weltreligion wieder. Es wird das Erwachsenwerden Josa Gerths beschrieben, die sich erst zart, später heftiger von der christlichen Religion löst, dennoch einen protestantischen Pfarrer heiratet, diesen Zwiespalt auf Dauer jedoch nicht durchhält und sich von ihm trennt. Ebenso spiegelt sich die Suche Dauthendeys nach starken Menschen wieder, an die er sich – hier Josa – anlehnen kann. Eingewoben ist der „Pfauenhof“, ein getreues Spiegelbild der „Neuen Welt“, dem Gutshof der Rostoskys oberhalb von Würzburg, auf dem Dauthendey den Roman begann und wo auch Rilke später immer wieder zu Gast war. Eingewoben auch der Dichter J. P. Jacobsen, dem dieser Roman im übrigen gewidmet ist (″Dies Buch einem Toten“), der als Naturwissenschaftler Wiking den Part des Vertreters der neuen Weltallreligion übernimmt. – Dauthendey hatte sich gerade von seinem dominierenden Vater Carl gelöst und war nach Berlin gekommen. Dort hatte Richard Dehmel das Buch in die Hand bekommen und war von der „farbigen“ und „erstaunlichen Ausdrucksweise“ sehr beeindruckt. Dehmel war es, und nicht Stefan George (der auf Dauthendey keinen großen Eindruck machte), der in Dauthendey den Dichter weckte, ihn von einem „dichtungsungläubigen in einen dichtungsgläubigen Menschen“ wandelte. So blieb Josa Gerth über lange Jahre die einzige Prosadichtung Dauthendeys und erlebte – ausser in der Gesamtausgabe – ungerechtfertigterweise nie eine Neuauflage. – Pierson war ein bekannter Kommissionsverlag, der meist gegen Druckkostenbeteiligung vielen Autoren ihr Debut erlaubte, so erschienen dort auch Hesses „Romantische Lieder“ (1899). – Schnitt minimal angestaubt, aber innen sauberes Exemplar. – Rarissimum einer vermutlich nur wenige hundert Exemplare umfassenden Auflage.

Abbildung vorhanden

Schlagwörter: Literatur 20.Jhd.

600,--  Bestellen
90602AB Dauthendey, Max (1867 – 1918). Reliquien. Mexico, Jens 1897. 12°. 117(3) einseitig bedruckte Bll. (le. 2 w.). Späterer Ppbd. m. led. RSch. mit eingebundener OBrosch.

Erste Ausgabe. Osthoff 60. Wilp./G. 5. – Eines von vermutlich nur 100 Exemplaren. Nur die Vorderseiten bedruckt, wie bei Ultra-Violett und Schwarze Sonne – Phallus. – „Dieses Bändchen von ungefährt hundert Gedichten war mir ein kleines Heiligtum. Es waren darin meine ersten Liebeslieder, und ich hatte mir vorgenommen, sie nie zu veröffentlichen. (…) Damals war meine Zurückhaltung nur insofern gerechtfertigt, als der Band Gedichte, den ich ‚Reliquien‘ nannte, zu meinen Jugendgedichten zu rechnen ist. Ich versuchte bei diesen Gedichten in den ersten Anfängen eine neue Form und Kürze, die ich erst später sicherer handhaben konnte.“ (GA 1, S. 683 f.). – Wie beim Band „Schwarze Sonne. Phallus“ ist anzunehmen, dass kaum die Hälfte der in Mexico erschienenen Bände die Rückreise nach Europa angetreten sind. Das Experiment Dauthendeys, nach Mexico auszuwandern, hatte er nach wenigen Monaten wieder aufgegeben. – Vorsatz mit altem Exlibris von Lucy Spiegl, und verso fliegendem Vorsatz neueres Exlibris von Feuerbacher Heide. – Mit handschriftlicher Widmung [an ?, oberer Blattrand ausgeschnitten] von Dauthendey am 16. Sept. 1911 und unterhalb des Innentitels handschriftlich ergänzt „gedruckt 1897 in der Stadt mexiko“, was auf dem Umschlag fast nicht lesbar ist.

Abbildung vorhanden

Schlagwörter: Literatur 20.Jhd.

750,--  Bestellen
89492AB Deinert, Wilhelm. Alchemie der Linie. Einkreisung einer Kunst. (dt./franz./engl.). Ohne Ort und Verlag (Privatdruck) ca. 1975. 54 x 38 cm Einblattdruck (auf 4° gefaltet).

Schlagwörter: Georgekreis, Kunst, Literatur 20.Jhd.

10,--  Bestellen
89473AB Deinert, Wilhelm. „Ist das noch ein Vers?“ Tractatus metrico-poeticus. Über den freien Vers und seine Abkömmlinge. – Sonderdruck. Berlin, Duncker & Humblot 1983. Gr.-8°. S. 317-334. OBrosch. (minimal lichtrandig).

Sonderdruck aus: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch, Neue Folge 24. Bd. – Verso Deckel mit 3-zeiliger Autoren-Widmung an Wolfgang Osthoff. – Mit Bleistift-Anstreichungen u. -Anmerkungen (von Wolfgang Osthoff).

Schlagwörter: Georgekreis, Literatur 20.Jhd., Literaturwissenschaft

8,--  Bestellen
89472AB Deinert, Wilhelm. Mauerschau. Ein Durchgang. München, Piper 1982. 4°. XXXIX(1), 365(3) S. OPpbd. m. Cellophan-OU (nur dieser mit kl. Einriß).

Mit Autoren-Widmung auf beiliegendem Blatt an Wolfgang und Renate Osthoff.

Schlagwörter: Georgekreis, Literatur 20.Jhd.

15,--  Bestellen
Einträge 301–310 von 1316
Seite: 1 · 2 · ... · 28 · 29 · 30 · 31 · 32 · 33 · 34 · ... · 131 · 132
: