Medizin
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| 88951AB | Tissot, Wilhelm (i.e. Friedrich Adolph Kritzinger). Und: S(amuel). A(ndré). D(avid). Tissot. Das phisiologische Taschenbuch, von der Natur der Menschen für Männer und Frauen, in welchem die Erzeugung der Menschen zu finden. 2 Teile in Bd. Und: Versuch von denen Krankheiten, welche aus der Selbstbefleckung entstahen. Aus dem Lateinischen übersetzt. Frankfurt u. Leipzig, 1. Titel ohne Verlag u. 2. Titel: in der Fleischerischen Buchhandlung 1786 u. 1781. 96 u. 79(1) S. Und: 4 Bll., 132 S., 1 w. Bl. Ppbd. d. Zt. m. handschriftl. RSch v. alter Hand). (leicht berieben, bestoßen, fleckig u. Außengelenke mit kl. Fehlstellen).
Wilhelm Tissots Schriften. Erster Band. I. Das physiologische Taschenbuch. II. Kunst Mädchen und Jungen zu bilden. III. Die physische Venus. (Hier nur I.) – Ad.I. ADB 17,173f. Wihlem Tissot, eigentl. Friedrich Adolph Kritzinger (1726-1793), Buchhändler u. Verleger, ließ seine, v. d. Zeitgenossen heftig kritisierten u. als schmutzig bezeichnete Schriften, unter verschiedenen falschen Namen u. Verlagsorten im eigenen Verlag (lt. Hayn/G. in Leipzig) erscheinen, so u.a., in Anlehnung an Samuel André Tissot, den zeitgenössischen viel gelesenen französischen Arzt, von dem ja auch hier das zweite Werk angebunden ist. – Ad.II. Der Schweizer Arzt Samuel Auguste André David Tissot (1728-1797) wurde vor allem durch seine Schriften gegen die Selbstbefriedigung bekannt. Daneben beschäftigte er sich auch mit der Epilepsie sowie mit der gesundheitsschädigenden Lebensweise (besonders der höfischen) seiner Zeit. Als Gründe sah er u.a. Müßiggang, Üppigkeit und Schwelgereien, zuviel Fleisch und Süßigkeit, Kaffee, Tee und Alkohol sowie die zu enge Kleidung an. Tissot gehörte zu den bekanntesten Medizinern seiner Zeit. – Papierbedingt minimal gebräunt u. leicht fleckig, am Titel minimal angeplatzt.
Schlagwörter: Literatur 18.Jhd., Medizin, Varia |
200,-- | ![]() |
| 86937AB | Unzer, Johann August. Der Arzt. Eine medicinische Wochenschrift. Neueste von dem Verfasser verbesserte und viel vermehrte Ausgabe. Mit 1 Portrait-Tafel u. 2 Titel-Vignetten. Zweyter Druck. 4 (von 12) Teile (=1.-104. Stück) in 2 Bdn. Hamburg u.a., Berth 1769. 19 Bll. (Vorrede u. Inhalt), 710 S. u. 3 Bll. (Inhalt), 708 S. HLdr. d. Zt. m. Rverg. (berieben, bestoßen, mit Abschabungen, Kapitale, Außengelenke mit Fehlstellen u. Einrissen, Vergoldung verblasst).
Hirsch-/H. V, 680. – Der Mediziner Johann August Unzer (1727-1799) gilt im Zeitalter der Aufklärung auf dem Gebiet der Pathologie als einer der bedeutensten und originellsten Schriftsteller. Unzer war Hrsg. der populären medizinischen Wochenschrift „Der Arzt“, in der er 1759-64 für das breite Publikum aufklärerisch tätig war. (vgl. DBE 10, 162). Er gibt u.a. Ratschläge um Verzehr von Erdbeeren, zur Hypochondrie, zur Wirkung von Kohlendampf, zur Leibesbewegung, zur Anwendung von Opium etc. – Papierbedingt teils im Satzspiegel leicht gebräunt u. minimal stockfleckig, Vorsätze u. Titelei minimal angestaubt u. fingerfleckig.
Schlagwörter: Medizin, Naturwissenschaften, Varia |
150,-- | ![]() |
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Einträge 81–82 von 82
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